Vienna City Marathon Wochenende startet mit starkem Zeichen für Inklusion
Rund 1.000 Teilnehmer:innen, strahlender Sonnenschein und eine klare Botschaft: Der Coca-Cola Inclusion Run hat das 43. Vienna City Marathon Wochenende einmal mehr eindrucksvoll eröffnet. Bereits zum neunten Mal wurde die Wiener Ringstraße zur Bühne für gelebte Inklusion und ein starkes Miteinander. Den Startschuss gaben Bürgermeister Michael Ludwig, Stadtrat Peter Hacker und Special Olympics Präsident Laurenz Maresch. Für ein besonderes Highlight sorgte heuer das neue Unified Runner Format: Prominente Persönlichkeiten gingen gemeinsam mit Athlet:innen von Special Olympics als Team an den Start und machten Inklusion nicht nur sichtbar, sondern für alle Beteiligten spürbar.
Am Samstag, dem ersten Tag des Vienna City Marathon Wochenendes, wurde mit dem Coca-Cola Inclusion Run einmal mehr ein stimmungsvoller Auftakt gesetzt, der eindrucksvoll gezeigt hat, welche Kraft im gemeinsamen Sport steckt. Rund 1.000 Teilnehmer:innen begaben sich am 18. April auf die Strecke und verwandelten die Wiener Ringstraße in einen Ort der Begegnung, an dem Vielfalt ganz selbstverständlich gelebt wurde.
Was 2017 als Initiative begann, hat sich über die Jahre zu einem festen Bestandteil des Marathonwochenendes entwickelt. In seiner neunten Auflage bringt der Coca-Cola Inclusion Run heute Menschen mit und ohne Behinderung aus unterschiedlichsten Lebenswelten zusammen und schafft einen Raum, in dem nicht Leistung, sondern das Miteinander im Mittelpunkt steht.
Der Startschuss für den rund ein Kilometer langen Lauf fiel vor dem Burgtheater durch Bürgermeister Michael Ludwig, Stadtrat Peter Hacker und Special Olympics Präsident Laurenz Maresch. Von dort führte die Strecke entlang der Ringstraße bis zum Parlament und wieder retour, begleitet von viel Applaus und einer spürbar positiven Energie entlang der Strecke.
„Als wir den Coca-Cola Inclusion Run 2017 zum ersten Mal veranstaltet haben, war das eine Idee mit viel Überzeugung und noch überschaubarer Größe. Zu sehen, wie sich der Lauf mittlerweile entwickelt hat und wie viele Menschen Jahr für Jahr Teil davon werden, ist wirklich beeindruckend. Die neunte Auflage mit rund 1.000 Teilnehmer:innen zeigt, welchen Stellenwert dieses Format heute hat und wie wichtig solche Plattformen für gelebte Inklusion sind“, so Philipp Bodzenta, Unternehmenssprecher bei Coca-Cola Österreich.
Prominente laufen für den guten Zweck und stimmen auf die Nationalen Spiele ein
Wie in den vergangenen Jahren kamen auch heuer sämtliche Erlöse des Coca-Cola Inclusion Run Special Olympics Österreich zugute und werden von Coca-Cola zusätzlich aufgestockt. Für den guten Zweck gingen zahlreiche prominente Persönlichkeiten an den Start und setzten gemeinsam ein sichtbares Zeichen für gelebte Inklusion.
Neben dem hochkarätigen Startkomitee rund um Bürgermeister Michael Ludwig, Stadtrat Peter Hacker, Landtagsabgeordnete Yvonne Rychly und Special Olympics Präsident Laurenz Maresch mischten sich unter anderem Cesar Sampson, Andreas Onea, Helge Payer, Ivona Dadic, Arvid Auner, Clemens Trimmel, Conny Wilczynski, Matti und Jan Waldner (Stew Crew), Erich Artner und Hans Huber unter die Starter:innen.
Der Coca-Cola Inclusion Run diente dabei auch als würdige Einstimmung auf die Nationalen Special Olympics Sommerspiele, die Ende Juni in Wien stattfinden. Mit am Start waren auch mehr als ein Dutzend Volunteers, die die Spiele in rund zwei Monaten als helfende Hände tatkräftig unterstützen werden.
Unified Runner machen Inklusion erlebbar
Mit den Unified Runnern setzte der Coca-Cola Inclusion Run in diesem Jahr ein weiteres Ausrufezeichen: Erstmals gingen prominente Persönlichkeiten gemeinsam mit Athlet:innen von Special Olympics als Team an den Start und machten Inklusion auf eindrucksvolle Weise erlebbar.
Im Mittelpunkt stand dabei nicht die sportliche Bestleistung, sondern die Begegnung auf Augenhöhe. Vom ersten Kennenlernen im Coca-Cola Village über den gemeinsamen Weg zum Start bis hin zum Zieleinlauf entstand ein intensiver Austausch, der den Gedanken der gelebten Inklusion sichtbar machte.
Siebenkämpferin Ivona Dadic bildete mit Christian Adler ein Unified Team, Snowboard-Vizeweltmeister Arvid Auner mit Andreas Schwach Unified Teams. Die beiden Special Olympics Athleten sind vom Verein Hippo Sport in Wien 2 und werden bei den Nationalen Spielen im Reiten antreten. „Die Gänsehaut bleibt noch länger. Mit welcher Freude, mit welchem Grinser alle dabei gewesen sind, hat mir als Profisportler einmal mehr gezeigt, dass das Miteinander im Sport so wichtig ist“, so Snowboard-Doppel-Vizeweltmeister Arvid Auner zu seiner Inklusionslauf-Premiere.
Ivona Dadic war zum zweiten Mal mit dabei: „Der Lauf gemeinsam mit Christian hat verdeutlicht, dass es ein Miteinander und kein Gegeneinander ist. Diese Energie, diese herzliche Art zu spüren, inspiriert einfach enorm. Es erinnert mich zurück, warum ich Sport mache - er verbindet und hat für jeden Platz.“
Paraschwimmer Andreas Onea lief die rund 800 Meter lange Strecke gemeinsam mit Michael Maier vom Verein „Inklusive Athletik Bezirk Murau“ und hatte vor dem Start bereits fünf Kilometer Schwimmtraining in Armen und Beinen. „Es hat mich gewundert, dass die Beine noch so frisch waren, aber ich bin mit Michael gemeinsam ein moderates Tempo gelaufen und wir haben die großartige Stimmung aufgesogen und genossen. Das Selbstverständnis für ein Miteinander ist immer mehr da und inklusive Ideen lassen sich immer besser umsetzen. Das ist ja auch der Gedanke der Special Olympics, wo es darum geht, dass Menschen mit uns ohne Behinderung gemeinsam Spaß am Sport haben und das Leben genießen können.“
Weitere Statements vom Coca-Cola Inclusion Run:
Michael Ludwig, Bürgermeister der Stadt Wien:
„Wien ist eine Stadt des Miteinanders! Bei uns ist Inklusion fest in unserer DNA verankert und sicher kein Randphänomen. Deshalb ist es selbstverständlich, dass der Coca-Cola-Inclusion-Run bereits zum 9. Mal im Herzen unserer Stadt rund um das größte Laufevent der Republik stattfindet – genau hierher gehört er hin! Der heutige Lauf ist erneut ein starkes Zeichen für eine offene Stadt, die in allen Lebenslagen zusammenhält.“
Peter Hacker, Stadtrat für Soziales, Gesundheit und Sport:
„Der Coca‑Cola Inclusion Run zeigt, was möglich ist, wenn Menschen gemeinsam laufen. Der Lauf ist gelebte Inklusion. Ich danke den Organisator*innen, Sponsor*innen, den vielen ehrenamtlich Engagierten und gratuliere allen Teilnehmer*innen. Die Stadt Wien unterstützt Initiativen, die Barrieren im Sport abbauen und Menschen unabhängig von Herkunft oder Behinderung mehr Teilhabe ermöglichen.“
Wolfgang Weixelbaumer, Country Manager Coca-Cola Österreich:
„Ich bin heute zum ersten Mal beim Coca-Cola Inclusion Run dabei und bin wirklich beeindruckt von der positiven Energie und den Emotionen, die hier spürbar sind, sowohl bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern als auch im Coca-Cola Village. Man merkt sofort, dass es hier um viel mehr geht als um einen Lauf. Mit dem Coca-Cola Inclusion Run bringen wir all das auf die Straße, wofür Coca-Cola steht: Optimismus, Zusammenhalt und ein gelebtes Miteinander. Besonders freut es mich zu sehen, wie viele unserer Kolleginnen und Kollegen selbst aktiv teilnehmen und dieses Engagement mittragen.“
Laurenz Maresch, Präsident Special Olympics Österreich:
„Heute haben wir mit dem Coca-Cola Inclusion Run ein Feuer der Leidenschaft für Inklusion entfacht. In rund zwei Monaten werden wir bei der Eröffnung unserer Nationalen Special Olympics Sommerspiele in Wien ein weiteres Feuer entzünden: die Flamme der Hoffnung! Sie ist ein Symbol von Special Olympics und steht seit Anbeginn dafür, dass Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung nicht ausgegrenzt werden sollten, sondern ihren Platz in der Mitte der Gesellschaft bekommen sollten. Wir freuen uns riesig auf die Spiele in Wien, rund 1.800 Sportler:innen, etwa 600 Trainer:innen und knapp 800 Volunteers werden dafür sorgen, dass die Bundeshauptstadt für ein paar Tage das Zentrum der Emotionen sein wird.“
Dominik Konrad, Geschäftsführer des Vienna City Marathon:
„Am Vienna City Marathon Wochenende wird Wien zu einem großen Festival des Laufens. Der Coca-Cola Inclusion Run hat einen unvergleichlichen Spirit und zählt zu den emotionalsten Momenten der Veranstaltung. Er bringt Menschen mit ihren unterschiedlichsten Geschichten zusammen. Er drückt all das aus, wofür der Vienna City Marathon steht: Freude am Sport und ein Miteinander von Menschen mit nahezu allen Fähigkeiten und Voraussetzungen.”