Doppelpack bei „RAW“: Sabine und Alexander Payer zu Gast im Sporthilfe-Podcast

In der zwölften Episode des Video-Podcasts der Österreichischen Sporthilfe gibt es eine Premiere: Erstmals begrüßt Moderatorin Karina Toth zwei Gäste gleichzeitig. Das Kärntner Snowboard-Ehepaar Sabine und Alexander Payer spricht offen über das Leben als Paar im Spitzensport, gegenseitige Unterstützung, Ängste und Rückschläge – und über jenes Olympia-Happy-End, auf das Sabine Payer mehr als ein Jahrzehnt warten musste.

Eine doppelte Dosis Spitzensport erwartet die Hörer:innen in der neuesten Ausgabe von „RAW – Real Athlete’s World“. Mit Sabine und Alexander Payer empfängt Karina Toth erstmals ein Ehepaar zum gemeinsamen Gespräch. Aufgezeichnet wurde die aktuelle Folge im Hotel Sacher in Wien. Die beiden Snowboard-Asse, die seit Juli 2024 verheiratet sind, geben dabei persönliche Einblicke in eine Beziehung, in der gemeinsame Leidenschaft und sportlicher Ehrgeiz ebenso ihren Platz haben wie gegenseitiger Rückhalt in schwierigen Zeiten.

Zwei außergewöhnliche Karrieren – ein gemeinsamer Weg
Sabine Payer zählt zu den erfolgreichsten österreichischen Alpin-Snowboarderinnen der Geschichte. 13 Einzel-Weltcupsiege, drei WM-Medaillen und zahlreiche weitere Podestplätze säumen ihre Karriere. Der größte Erfolg sollte allerdings bis ganz zum Schluss auf sich warten lassen: Bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand-Cortina gewann sie Silber im Parallel-Riesenslalom – bei ihrem ersten und gleichzeitig einzigen Olympiastart. Denn Payers Weg zu den fünf Ringen war von außergewöhnlichen Rückschlägen geprägt. 2014 verpasste sie die Olympia-Qualifikation noch knapp. Vier Jahre später schien der Traum zum Greifen nahe, ehe sie sich unmittelbar vor den Spielen in Pyeongchang bei einem Sturz einen Wadenbeinbruch und einen komplexen Syndesmosebandriss zuzog. 2022 reiste sie schließlich mit dem österreichischen Team nach Peking – doch ein positiver Corona-Test zwang sie vor ihrem Bewerb in Quarantäne. Statt auf der Piste erlebte sie die Spiele aus dem Hotelzimmer. Erst 2026 sollte sich der Kreis schließen: Nach zwölf Jahren voller Rückschläge feierte Payer mit 33 Jahren ihr Olympia-Debüt – und krönte dieses auf Anhieb mit Silber. Wenige Monate später beendete sie nach 16 Weltcup-Saisonen ihre aktive Karriere.

Auch Alexander Payer blickt auf eine lange und erfolgreiche Laufbahn zurück. Zu seinen größten Erfolgen zählen die WM-Bronzemedaille 2023 im Parallel-Riesenslalom, Weltcupsiege sowie drei Teilnahmen an Olympischen Winterspielen. Gemeinsam standen Sabine und Alexander auch als Team ganz oben: 2022 feierten sie unter anderem einen viel beachteten Weltcup-Heimsieg im Mixed-Bewerb auf der Simonhöhe.

„Also ich wäre schon damit versöhnt gewesen, wenn ich nur gestartet wäre, aber mit dieser Medaille on top war das fast schon etwas zuviel.“
Sabine Payer über ihre „Versöhnung“ mit Olympia

„Die letzte Saison hätte ich fast auslassen, weil ich Angst davor gehabt habe.“
Sabine Payer über mentale Blockaden

„Wir sind eigentlich die einzige Sportart, wo es keine Gender-Unterschiede gibt, nämlich gar keinen. Es würde jedem Sport empfehlen, gebt Männern und Frauen gemeinsam in ein Team.“
Sabine und Alexander Payer über Gender-Unterschiede im Sport

„Es war brutal emotional und sehr hart, es anzuschauen.“
Alexander Payer über seine Gefühle bei Sabines Olympia-Rennen

Gemeinsam durch Höhen und Tiefen

„Mit der zwölften Episode feiern wir eine ganz besondere Premiere bei ‚RAW‘: Erstmals haben wir zwei Athlet:innen gleichzeitig vor dem Mikrofon – und mit Sabine und Alexander Payer könnte es dafür kaum ein passenderes Duo geben“, sagt Sporthilfe-Geschäftsführer Gernot Uhlir. „Gerade Sabines Olympia-Geschichte zeigt eindrucksvoll, wie nahe im Spitzensport Enttäuschung und Erfolg beieinanderliegen können. Nach Verletzung, verpassten Spielen und Corona bei ihrem ersten Olympiastart mit Silber nach Hause zu kommen, ist eine außergewöhnliche Geschichte von Beharrlichkeit und mentaler Stärke. Gleichzeitig erleben wir bei ‚RAW‘, wie wichtig gegenseitiger Rückhalt auf diesem Weg sein kann. Sabine und Alexander geben sehr persönliche Einblicke in eine Partnerschaft, in der zwei Menschen dieselbe Leidenschaft teilen und sich auch durch schwierige Phasen begleiten.“

Über „RAW – Real Athlete’s World“
Der Video-Podcast der Österreichischen Sporthilfe rückt die Menschen hinter den sportlichen Höchstleistungen in den Mittelpunkt. Persönliche Geschichten, Herausforderungen und Erfahrungen abseits von Ergebnislisten und Medaillen zeigen die Athlet:innen von einer Seite, die dem Publikum sonst oft verborgen bleibt. Neue Episoden erscheinen alle zwei Wochen auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und Amazon Music. Produziert wird das Format von Marco Brugger und seiner Agentur 15 Love, Presenting-Partner ist Decathlon. Zu Gast waren bislang unter anderem Marlies Raich, Lisa Hauser, Elina Stary, Eva Pinkelnig, Janine Flock, Anna Gandler, Ager Schmid, Heiko Gigler, Andreas Onea, Lara Vadlau und Olga Mikutina.

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Zur Organisation

Die Österreichische Sporthilfe ist eine gemeinnützige und unabhängige Organisation. Sie leistet durch ihre finanzielle und ideelle Unterstützung einen wichtigen Beitrag zur sozialen Absicherung von SpitzensportlerInnen. Die Zuwendungen werden unbürokratisch und nicht-zweckgebunden nach Erfüllung von Leistungskriterien zuerkannt. Seinen Auftrag erfüllt der Verein ohne staatliche Förderungen. Die Finanzierung erfolgt ausschließlich durch nachhaltige Partnerschaften mit der Wirtschaft, Benefizveranstaltungen und Fundraising-Aktivitäten.

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Manuel Latzko,  Julia Fassl und Ronni Gollatz

Manuel Latzko, Julia Fassl und Ronni Gollatz

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