Österreichische Sporthilfe zieht erfolgreiche Olympia-Bilanz und fordert zugleich Blick nach vorne

Gernot Uhlir: „Neben den Eltern oft erste echte Unterstützung“
Die erfolgreichen Athlet:innen © GEPA pictures/Sporthilfe

Die Olympischen Spiele 2026 sind aus österreichischer Sicht ein voller Erfolg: Mit insgesamt 18 Medaillen zeigt sich das heimische Team in Bestform. Eine Bilanz, die sich sehen lassen kann – und auf die auch die Österreichische Sporthilfe mit Stolz blickt, denn ein Großteil der Athlet:innen werden seit mehr als zehn Jahren unterstützt, auch in Zeiten, wenn es nicht so gut läuft.

„Diese Zahlen machen uns sehr stolz. Sie zeigen, dass wir die Athletinnen und Athleten auf ihrem Weg begleiten und unterstützen konnten – oft schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt ihrer Karriere“, sagt Sporthilfe-Geschäftsführer Gernot Uhlir. „Neben den Eltern ist die Sporthilfe für viele junge Sportlerinnen und Sportler die erste echte Unterstützung. Die Aufnahme in die Sporthilfe-Förderung wird oft auch als Qualitätssiegel wahrgenommen – und kann ein entscheidender Türöffner sein, um weitere Sponsoren zu gewinnen.“ Gerade in der sensiblen Phase am Beginn einer Karriere sei diese Unterstützung von zentraler Bedeutung. Viele der heutigen Medaillengewinner:innen konnten sich dank dieser frühen Förderung ganz auf ihre sportliche Entwicklung konzentrieren – und damit die Basis für ihre internationalen Erfolge legen.

Wie eng die Sporthilfe mit den Karrieren österreichischer Top-Athlet:innen verbunden ist, zeigen exemplarisch drei Medaillengewinner:innen dieser Spiele:
Johannes Lamparter wurde bereits im Juli 2018 in die Sporthilfe-Förderung aufgenommen. Ein Jahr später kürte ihn die Fachjury des Sporthilfe Jugendsportpreises nach seinem Doppel-Weltmeistertitel bei den Junioren zum Gewinner. 2021 folgte der internationale Durchbruch mit zwei WM-Titeln sowie die Auszeichnung als „Aufsteiger des Jahres“ bei der LOTTERIEN Sporthilfe-Gala. Bei den Olympischen Spielen 2026 krönt Lamparter seine Entwicklung nun eindrucksvoll: Drei Medaillen in drei Bewerben – und damit eine makellose Olympia-Bilanz.

Auch Sabine Payer ist eine Athletin, deren Weg die Sporthilfe über viele Jahre hinweg begleitet hat. Seit Juli 2009 in der Förderung war ihre Karriere geprägt von großen Erfolgen, aber auch von Rückschlägen. Verletzungen – darunter ein Wadenbeinbruch und Bänderriss im Jahr 2018 – sowie das bittere Verpassen der Olympischen Spiele 2022 aufgrund einer Corona-Erkrankung vor Ort verlangten ihr immer wieder viel ab. Die Sporthilfe stand ihr in all diesen Phasen zur Seite. Mit dem Gewinn der Silbermedaille in Mailand-Cortina erreicht Payer nun den emotionalen Höhepunkt ihrer Karriere.

Janine Flock wird seit dem 1. Juli 2010 von der Sporthilfe unterstützt und zählt seit Jahren zur Weltspitze im Skeleton. Zwölf EM-Medaillen, darunter viermal Gold, sowie mehrere WM-Podestplätze sprechen für ihre Konstanz auf höchstem Niveau. Bei den Olympischen Spielen vor vier Jahren verpasste sie eine Medaille nur knapp. In Mailand-Cortina gelang nun die sportliche Versöhnung: Mit dem Gewinn der Goldmedaille krönt Flock ihre Karriere. Die Sporthilfe begleitete sie dabei durch alle Höhen und Tiefen – und fieberte bei Erfolgen ebenso mit wie bei verpassten Chancen.

„Schlüsse für die Zukunft ziehen“
Trotz der erfreulichen Bilanz betont Gernot Uhlir, den Erfolg nicht als selbstverständlich zu sehen. Vielmehr gilt es gerade jetzt, die richtigen Schlüsse für die Zukunft zu ziehen. „So sehr wir uns über die Erfolge freuen, so wichtig ist es, das System laufend zu hinterfragen“, so der Sporthilfe-Geschäftsführer, „passen die bestehenden Strukturen noch? Wo liegen unsere Stärken, wo gibt es Verbesserungsbedarf? Und was müssen wir heute verändern oder ausbauen, um auch in vier Jahren wieder eine ähnliche Erfolgsbilanz erreichen zu können?“

Diese Fragen gewinnen vor dem Hintergrund wirtschaftlich herausfordernder Zeiten zusätzlich an Bedeutung. Das Aufbringen von Sponsoringmitteln gestaltet sich zunehmend schwieriger, Budgets werden knapper und Anforderungen an Athlet:innen und Organisationen steigen. „Wir möchten aufzeigen, wie herausfordernd es aktuell ist, Partner aus der Wirtschaft zu gewinnen und langfristig zu binden“, erklärt Uhlir. „In Zeiten des Erfolges, wie jetzt, ist jeder gerne dabei, aber die Unterstützung von Sportlerinnen und Sportlern ist vor allen in der Vorbereitungszeit wichtig und abseits des Rampenlichts. Dort sind aber auch die wahren Geschichten versteckt, die unterstützenswert sind.“

Eines steht für die Österreichische Sporthilfe jedenfalls fest: Die Basis für zukünftige Erfolge wird bereits heute gelegt – durch gezielte Förderung, verlässliche Partnerschaften und das gemeinsame Ziel, Österreichs Sportler:innen auf ihrem Weg an die Weltspitze zu begleiten.

 

Zur Organisation

Die Österreichische Sporthilfe ist eine gemeinnützige und unabhängige Organisation. Sie leistet durch ihre finanzielle und ideelle Unterstützung einen wichtigen Beitrag zur sozialen Absicherung von SpitzensportlerInnen. Die Zuwendungen werden unbürokratisch und nicht-zweckgebunden nach Erfüllung von Leistungskriterien zuerkannt. Seinen Auftrag erfüllt der Verein ohne staatliche Förderungen. Die Finanzierung erfolgt ausschließlich durch nachhaltige Partnerschaften mit der Wirtschaft, Benefizveranstaltungen und Fundraising-Aktivitäten.

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Manuel Latzko,  Julia Fassl und Ronni Gollatz

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